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Glühkerzen testen – aber richtig!

Schritt 1: Mit einem Zangen-Amperemeter wird an der Hauptstromverbindung zu den Glühkerzen die Stromaufnahme kontrolliert. Befinden sich beispielsweise vier Glühkerzen im Motor und jede benötigt 5 Ampere, muss die gesamte Stromaufnahme an der Zuleitung 20 Ampere betragen. Wird weniger gemessen, ist mindestens eine der Glühkerzen defekt. Die Stromaufnahme variiert von Glühkerze zu Glühkerze. Die Daten für alle Glühkerzen von NGK finden Sie unter www.ngk.de/pro.

Schritt 2: Ist eine Glühkerze defekt, empfiehlt sich der Austausch des kompletten Satzes. Soll nur die defekte Glühkerze getauscht werden, muss jede Glühkerze einzeln getestet werden. Mit einem Messgerät, das geringe Prüfspannungen anzeigen kann, wird der Widerstand zwischen Anschlussmutter-Terminal und Metallgehäuse gemessen.

Hierzu:

  • Glühkerze ausbauen
  • Gewinde von Rost, Verschmutzung, Öl oder Lack befreien
  • Elektroden des Messgerätes an Glühkerze anlegen
  • Liegt der angezeigte Widerstand bei ∞ Ω, ist die Glühkerze defekt.
  • Liegt der Widerstand unter 5 Ω, ist die Glühkerze funktionstüchtig.